Sibirischer Schamanismus aus dem Altai
Ahamkara bereist seit dem Jahre 2004 Europa, um seine Weisheit zu teilen und Workshops zu vielen, verschiedenen Themen zu geben. Ahamkara begleitet sein Programm mit einer traditionellen, sibirischen Maultrommel und seiner Trommel. Er versteht es, die Wochenenden mit einer wohltuenden Mischung aus Humor, Bewegung, Partnerarbeit, den Weisheiten des sibirischen Schamanismus und einer gewissen Leichtigkeit zu gestalten. Er bezieht dabei Totems, Symbole und die Natur mit ein. Miteinander, füreinander und für sich selbst wächst die eigene Spiritualität.
Ahamkara wurde im Altai in Sibirien geboren, wo er auch aufwuchs. Als kleiner Junge schon verbrachte er viel Zeit mit seiner Urgroßmutter Dunja. Sie hatte starke, heilende Fähigkeiten und viele Menschen kamen zu ihr, um sie um Hilfe und Ratschläge zu bitten. Ahamkara wurde von Dunja oft mit in den Wald genommen, wo sie ihm umfangreiches Wissen über Heilpflanzen und Beeren beibrachte. Als Dunja starb, gingen ihre starken Heilkräfte auf Ahamkara über. Danach wurde Ahamkara von einem alten, sibirischen Schamanen namens Arzjana ausgebildet. Die Lektionen waren sehr intensiv und Arzjana erschien Ahamkara sogar nachts in seinen Träumen, um ihm schamanisches Wissen beizubringen. Mit 18 Jahren erhielt er seine Initiation als Schamane von Arzjana.
Als ich Ahamkara kennen lernte, begrüßte mich ein junger Mann mit einem freundlichen Lächeln und einem runden Gesicht, aus dem Liebe strahlte. Ahamkara ist ein sanfter Mensch, der in seiner Arbeit moderne schamanische Methoden miteinfließen lässt. Durch ihn habe ich meine Liebe zum persönlichen Ausdruck durch Tanz wieder gefunden.



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