Philip Carr-Gomm

Ein Druide aus England


Philip Carr-Gomm leitet seit 20 Jahren den größten Druidenorden – the Order of Bards Ovates & Druids. Er hat einen Fernkurs für den Orden gegründet, der mit der Philosophie und den Techniken des Druidentums arbeitet, sowie mit Einsichten aus der Psychologie. Philip Carr-Gomm lernte schon von frühester Kindheit an von Ross Nichols, dem Gründer des Ordens. Nach dem Abschluss seines Psychologie Studiums, wandte er sich der Psychotherapie für Erwachsene und der Spieltherapie für Kinder zu. Er genoss auch eine Ausbildung in Montessori Pädagogik und gründete die Lewes Montessori Schule.

„Das Zeitalter, in dem wir jetzt leben, beinhaltet den Zugang zu spirituellem Wissen und zu spirituellen Traditionen von überall auf der Welt. Und wir sind in dieser unglaublich privilegierten Position, aus der heraus wir alles kennen lernen können. Die logische Herangehensweise ist, der eigenen Intuition zu folgen und verschiedene Dinge auszuprobieren, um dann das zu finden, was zu uns wirklich passt und mit uns in Resonanz ist. Und speziell das Druidentum ist ein Weg, der von Liebe zum Land spricht und von der Liebe zu Geschichten. Die Geschichten unseres eigenen Lebens, von Orten und Plätzen. Das Geschenk, das für uns darin verborgen liegt, ist, dass all dies aus unserem Teil der Erde kommt.“ Philip Carr-Gomm

Es sind bisher fünf Bücher von ihm über das Druidentum entstanden, und gemeinsam mit seiner Frau Stephanie entwickelte er drei Orakel Kartensets. Philip Carr-Gomm hegt ein besonderes Interesse für heilige Stätten. Auch darüber ist ein Buch entstanden.

Philip Carr-Gomm vereint seine Rolle im Orden mit Schreiben, Workshops und Vorträgen. Als ich ihn 2008 in München traf, war ich sofort beeindruckt von seinem Charisma und seinem Witz. Er strahlt Lebendigkeit aus und spricht so, dass er einen mit auf eine Reise nimmt.

„Das Druidentum ist ein magischer Weg. Es geht hier mehr um die Öffnung gegenüber der Magie des Lebendig Seins und darum, uns selbst tieferen Ebenen des Bewusstseins unserer eigenen Identität und Verbindung mit der Natur zu öffnen. Was Druidentum und Schamanismus gemein haben, ist die Geistwelt und die Fähigkeit in ihr zu reisen und von ihr zu lernen. Es ist ein Weg, der uns hilft, uns mit der Magie und Energie von Steinen, Bäumen, Pflanzen und Wesen aus der Geistwelt zu verbinden, damit wir ein reicheres Leben leben und auch, um anderen zu nutzen. Und wir öffnen damit unsere Kreativität.“ Philip Carr-Gomm